Freud und Leid – dicht beieinander
Am Sonntag fand das erste von drei Schwimmtrainings statt, die auf das Schwimmen im Meer vorbereiten, genauer gesagt auf die Meile schwimmen bzw. die Strecke Texel nach Den Helder im September.
Der Erlös des Ganzen geht dieses Jahr an die Wensen Ambulance, die Wunschambulanz. Gestern zum Auftakt haben sie sich auch kurz dazu gesellt und sich vorgestellt. Da stand dann die Ambulanz und ich dacht kurz, wenn die heute hier Promo machen, dann kann heute ein Wunsch weniger in Erfüllung gehen.
Was ich nicht wußte: bevor die Ambulanz an den Strand gekommen ist, haben sie noch Ronals, einen regelmäßigen Besucher auch der deutschen Gottesdienste in Julianadorp, zur Kirche gebracht, um dort einen Abschiedsgottesdient zu bekommen. Ronald lebt hier in Julianadorp in Noorderhaven und ist geistig behindert. Seinen eigenen Zustand, der Richtung Ende geht, begreift er nur schwer. Ich wußte, dass er krank ist, aber dass er nicht mehr zur Kirchen kann, da er – so das Foto – bettlägrig ist -wußte ich nicht. Eine Ontmoetingekerk ohnen ihn kann ich mir kaum vorstellen, ebenso wenig wie die deutschrprachigen Gottesdienste im Sommer. Gut, dass ich das auch nicht muß.
Trotzdem ist es schon eigenartig, wie im Nachhinein das Event im Meer Verbindug zu einem Menschen bekommt, den man selbst kennt. Aus einem guten Zweck auf Papier wird auf einmal wirklich etwas greifbares. Die Freude und das Leid hängen eben doch oft dicht beieinander.

Discover more from Ulrich N. Fuchs
Subscribe to get the latest posts sent to your email.


