Das “a” ist weg
Das “a” ist weg – seit letzter Woche Sonntag bin ich Kamprechter und nicht mehr nur Aspirant, so wie ich das im vergangenen Jahr war. Auf das Deutsch und entsprechend dem DSV-Regelwerk entspricht dies in etwa einem Wettkamprichter mit der Ausbildung zum Schiedsrichter, wobei ich hier in den Niederlanden noch kein Schiedsrichter bin. Aber ich darf bei “kleineren” Wettkämpfen ab sofort als Schiedsrichter fungieren.
Gestern durfte ich einen kleinen internen Wettkampf als Schiedsrichter leiten und auch wenn es “nur” ein vereinsinterner Wettkampf war, ist es doch irgendwie cool auf dem Vorblatt als Schiedsrichter zu stehen und zu stehen dürfen.
Eigentlich hatte ich vor, es hierbei zu belassen; die weitere Ausbildung, bzw., die begleiteten Wettkämpfe um Schiedsrichter zu werden, nerven mich zu sehr – das letzte Jahr zwischen Examen und zweiter praktischen Prüfung fand ich bereits eine Zumutung (dank der ständigen Änderungen der Anforderungen, um überhaupt zur 2ten Prüfung zu dürfen). Aber wenn ich dann mitbekomme, wie wenig Menschen bis zum Schiedsrichter den Werdegang weiterverfolgen, gleichzeitig aber eine ganze Generation Schiedsrichter aufhört (oder verstirbt), dann fühle ich doch ein wenig den inneren Zwang, ob ich nicht doch…
Egal, es hat auf alle Fälle Spaß gemacht und sollte die KNZB ihren Plan noch nicht umsetzen, dass man als “K” keine Wettkämpfe mehr leiten darf, sondern nur noch als Schiedsrichteranwärter, dann würde ich schon gerne den einen oder anderen Wettkampf als Schiedsrichter leiten. Oder doch…
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